
LÖSUNGSMETHODEN_
Es gibt verschiedene Lösungsmethoden. Wir stellen Ihnen
2 Mehtoden vor. Aber nachdem man einige Sudokus gelöst hat, findet
man schnell seine eigene Vorgehensweise.
Intuitiv
Lösungsansatz am unten abgebildeten Beispiel: Wenn man
in das Unterquadrat rechts unten die 1 eintragen will, so legt
die 1 in der Mitte der vorletzten Zeile fest, dass in dieser
Zeile sonst keine 1 stehen darf. Ebenso scheidet die letzte Spalte
aus, da dort weiter oben schon eine 1 steht. Die einzige verbleibende
Möglichkeit ist also das freie Feld in der untersten Zeile
dieses Unterquadrates.

Analyse
Die zwei Hauptanalyseverfahren sind die Eliminierung (oder Kandidatenbeseitigung)
und die Hypothese (oder „was-wenn“).
In der Eliminierung
kommt man damit vorwärts, dass man
mehrmals hintereinander Kandidatenzahlen von einer oder mehreren
Zellen beseitigt, um gerade eine Wahl zu lassen. Nachdem jede
Antwort erzielt wurde, wird zur Überprüfung noch ein üblicher „Scan“ durchgeführt,
um die Auswirkung der neuesten Zahl zu sehen. Es gibt eine Vielzahl
von Eliminierungstaktiken, die alle auf den einfachen oben genannten
Regeln basieren, welche wichtige und nützliche logische
Schlussfolgerungen beinhalten.
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Durch Ausschluss:
Man sucht die Spalte, Reihe oder das Unterquadrat (sog. „Block“ oder „Region“)
mit den wenigsten Leerstellen heraus und notiert die fehlenden Ziffern auf
einem separaten Blatt, um den Überblick zu behalten. In dem Sudoku der
Abbildung z. B. die 5. Spalte. Hier fehlen 3, 4, 5. Nun schreibt man mit Bleistift
in die freien Felder alle möglichen Ziffern. In der 3. Reihe also 3 und
4. Da in der 5. Reihe direkt in der Mitte nur die 5 stehen kann, kann man in
allen drei Einheiten die 5 streichen, so das in der 7. Reihe nur die 3, und
folglich in der 3. Reihe, nachdem man die überzählige Zahl 3 gestrichen
hat, die 4 stehen bleibt. Die Reihe ist komplett und man kann die korrekten
Ziffern mit einer anderen Farbe oder mit Kugelschreiber fixieren. Dann wendet
man sich der nächsten Einheit zu usw. Auf einfache Weise lassen sich alle
Kästchen füllen. Je nach Anzahl der vorgegebenen Ziffern muss man
zunächst eine Zeit lang in einer größeren oder kleineren Anzahl
von Kästchen zwei oder mehrere Ziffern stehen lassen, ehe klar wird, welche
Ziffer die richtige ist. Diese Technik ist die 1. und einfachste und gehört
zu den „Scanning“-Methoden, sie wird auch „Nackter Einer“ (engl. „Naked
Single“) genannt.
- Durch Kombination:
Enthalten zwei Blöcke in einer Reihe die gleiche Ziffer (z. B. im obigen
Beispiel die Ziffer 5 in dem Block oben links und oben Mitte), so kann die
Position der Ziffer in dem dritten Block der Reihe oft direkt ermittelt werden:
In dem dritten Block muss die Ziffer in der noch nicht mit der Ziffer belegten
Reihe sein. Wenn nun für die Ziffer in dem dritten Block nur noch eine
Spalte übrig bleibt – weil die anderen Felder der Reihe im Block
3 schon belegt sind oder die entsprechende Spalte in einem anderen Block die
Ziffer schon enthält – so kann die Ziffer sofort eingetragen werden.
Das Gleiche gilt analog für Spalten. Im Beispiel oben wird so schnell
klar, dass Ziffer 5 in dem rechten oberen Block in der linken unteren (grün
hervorgehobenen) Zelle stehen muss. Dies ist die zweite Technik und gehört
zu der einfachen Gruppe der „Scanning“-Methoden, sie wird „Versteckter
Einer“ (engl. „Hidden Single“) genannt. (Illustration
siehe en:sudoku, Scanning-Methode)
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